Datum: 02/08/2026 um 04:30 Uhr
Dauer: 2 Stunden 30 Minuten
Einsatzart: FEU-3
Einsatzort: Lüsche
Mannschaftsstärke: 26
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 2, LF 8, TLF 24/50
Weitere Kräfte: FF Lüsche, Malteser, Polizei


Einsatzbericht:

Tischlerei brennt in Carum nieder – mehrere Feuerwehren im Großeinsatz

Feuerwehr Dinklage wird zu nachbarlicher Löschhilfe alarmiert – keine Verletzten

Das Feuer wurde gegen 23:30 Uhr von einem Nachbarn entdeckt. Die daraufhin mit dem Stichwort „Feuer 2 – Feuer in Tischlerei“ alarmierten Feuerwehren  aus Lüsche und Bakum ließen das Alarmstichwort noch auf der Anfahrt auf „Feuer 3“ erhöhen, da von weitem ein heller Feuerschein zu sehen war. Dies führte dazu, dass weitere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus Vechta, Dinklage, Holdorf und Steinfeld zur Einsatzstelle nach Carum gerufen wurden.

Die um 00:10 Uhr alarmierte Feuerwehr Dinklage, die mit 4 Fahrzeugen und 26 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz war, fuhr zunächst den Sammelplatz „Sportplatz Carum“ an und übernahm dort den Einsatzabschnitt „Bereitstellungsraum“. Aufgrund der engen Zufahrt zum Brandobjekt mussten die eingesetzten Kräfte und Gerätschaften genau koordiniert werden. Im weiteren Verlauf wurden Atemschutzgeräteträger aus Dinklage zur Einsatzstelle gerufen. Mit mehreren Trupps unterstützte die Feuerwehr Dinklage die Löscharbeiten. Durch den gezielten Einsatz konnte das Feuer auf die Tischlerei, die beim Eintreffen in Vollbrand stand, begrenzt werden. Mit mehreren Strahlrohren und über das Wenderohr der Drehleiter aus Vechta wurden die Flammen mit Wasser und Schaummittel bekämpft. Durch die hohe Brandlast und das zusammengestürzte Dach, war die Lokalisierung der letzten Glutnester schwierig und zeitaufwendig. Mit einem Teleskoplader wurden die Giebel und die Seitenwände teilweise abgebrochen um an die letzten Glutnester zu gelangen.

Für die Feuerwehr Dinklage war der Einsatz nach guten 4 Stunden beendet und die eingesetzten Gerätschaften und Fahrzeuge konnten im Feuerwehrhaus wieder einsatzbereit gemacht werden. Die Feuerwehr Lüsche löschte noch bis in die frühen Morgenstunden die letzten Glutnester. Um die Verpflegung der Einsatzkräfte kümmerten sich die Feuerwehr Lüsche und das DRK aus Vechta. Für die medizinische Absicherung stellten die Malteser aus Lohne einen Rettungswagen der SEG.